Freiwillige Feuerwehr Buch
27. Juli 2014 Große Oldtimer-Parade und Landtechnik anno dazumal
Eine Variationsbreite, wie sie bunter nicht sein könnte, wurde beim 9. Bucher Oldtimerfrühschoppen den Besuchern geboten: Bulldogs, Autos, Motorräder, Geräte aus der Landwirtschaft, Feuerwehrautos und sogar Fahrräder aus einer längst vergangenen Zeit waren vertreten - und so manche Erinnerung ist beim Anblick der gut erhaltenen Raritäten wach geworden. Älter als 30 Jahre sollten sie schon sein, die Fahrzeuge, die von den Oldtimerfreunden aus Bayern und Österreich zum Gartenfest der Feuerwehr Buch emsig angekarrt worden sind: echte Oldtimer halt. Und 170 Gefährte wurden von den Veranstaltern in ihrer Liste festgehalten. Bereits ab 9 Uhr wurde ein Frühschoppen mit Weißwürsten und frisch gebackenen Brezen abgehalten, auf Mittag zu wurde noch deftig aufgegrillt. Auf der Wiese gegenüber dem Festzelt war für Kinder eine Riesenhüpfburg aufgebaut und einige alte Handwerke wurden vorgeführt. Selbst ein Ersatzteileverkauf war eingerichtet. Zimmerer Adi Maschberger aus Gumpersdorf zeigte mit einem Partner, wie früher Balken mühevoll behauen worden sind. Gegen Mittag wurde es immer lauter. Aus allen Richtungen fuhren die Kraftfahrzeuge an, versammelten sich zur Ausstellung und warteten, bis sie von den Moderatoren Georg "Schos" Denk und Peter Burgstaller nach und nach einzeln vorgestellt wurden. Mit ihrem unerschöpflichen Detailwissen um die Oldtimer machten sie es richtig interessant und tiefgehend.
Fordson, Eicher, Deutz, IHC, Steyr, Hatz, Unimog, Fahr, Hela, Lanz, Lindner, Hanomag, Schlüter, Porsche, Mercedes, BMW, Fiat, DKW, Gogo und Cadillac oder auch Horex, Zündapp, Honda - alles Namen aus einer Zeit, in der Fahrzeuge noch Träume weckten. Zu den größeren angereisten Gruppen zählten der Oldtimerstammtisch Sonnleiten aus dem österreichischen Mauerkirchen, der Stammtisch aus Gilgenberg, das Bulldogstüberl Zeilarn, der Verein für historische Magirus-Feuerwehrfahrzeuge aus Kienberg und die Oldtimerfreunde Dirschberg- Ulbering. Als ältester Teilnehmer war Sepp Schick aus Kirchdorf mit seinen 83 Jahren gekommen, und zwar mit seinem Opel Kapitän aus dem Jahr 1954. Das älteste noch funktionierende Gerät hatte Pepi Forster aus Braunau mitgebracht: einen Generator aus dem Jahr 1910. Aber auch die Jugendfeuerwehr Buch hatte sich etwas überlegt und kurzerhand das alte LF 8, das bis vor zwei Jahren im Ort noch seinen Dienst tat, aus dem Feuerwehrmuseum in Waldkraiburg geholt und vorgeführt. Für die Kinder stellte Sigi Riedl aus Kastl seine landwirtschaftlichen Minigeräte zur Verfügung. Zum Abschluss etwas aus der Moderne: Helmut Sachseneder aus Erlbach beeindruckte mit seinem Holzhäcksler, der mit 600 PS Leistung rund 600 bis 1000 Kubikmeter Tagesleistung erbringt. Im Nu war der Anhänger eines Deutz- Schleppers vollgeladen und aus einem Haufen Bäume waren kleinste Hackschnitzel geworden. Feuerwehrkommandant Georg Vorderobermeier sagte am Ende Dank an sein Team, "das an jedem Eck tüchtig mithilft", den beiden Sachverständigen Georg Denk und Peter Burgstaller, den Handwerkern für ihre Präsentation sowie Bürgermeister Elmar Buchbauer und seinem Vertreter Hans-Peter Brodschelm für den Besuch. Dann war wieder Musiker "Loisl" aus Burgkirchen am Zug. Mit stimmungsvollen Melodien und etlichen Witzen unterhielt er die Gäste im Festzelt, wo noch stundenlang weiter gefachsimpelt wurde.
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