Freiwillige Feuerwehr Buch
Vereinsaktivitäten 2012
27.07.2012 Weihe des neuen Löschfahrzeuges
Das neue Löschfahrzeug 10/6 steht seit April in Diensten der Feuerwehr Buch, wurde aber jetzt erst gesegnet. Damit sind die "Schwarzfahrten" vorbei, wie es Kommandant Georg Vorderobermeier nannte. Zum Standkonzert hatte die Musikkapelle aus Hochburg-Ach aufgespielt und den Umzug vom Schützen- zum Feuerwehrhaus angeführt. Die Reihe der Ehrengäste war lang, die Vorstand Alois Moick zur Fahrzeugweihe in Buch begrüßen durfte. Als da waren Monsignore Ludwig Zitzelsberger, Pfarrer Josef Kaiser, MdL Reserl Sem, stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner, aus Julbach Bürgermeister Elmar Buchbauer und sein Vize Hans-Peter Brodschelm, Stammhams Bürgermeister Franz Lehner, EPHK Georg Meklin von der Polizeiinspektion Simbach, Ehrenmitglieder und Festdamen, sowie aus der Partnergemeinde Julbach im Mühlviertel Bürgermeister Adolf Salzinger mit Damen und Herren der Hinterschiffler Feuerwehr. Das alte LF 8 hatte schon 30 Jahre auf dem Buckel. Von der Kreisfeuerwehrführung gaben sich ein Stelldichein KBR Hans Prex, KBI Helmut Niederhauser, KBM Manfred Deser, sowie Abordnungen der Feuerwehren Julbach, Kirchdorf, Seibersdorf und Stammham. Bürgermeister Elmar Buchbauer brachte die Notwendigkeit des Kaufs auf den Punkt: "Das alte LF 8 hat nun 30 Jahre auf dem Buckel, entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und wies zuletzt schon einige Mängel auf. Wir haben im Einzugsbereich das größte Palettenwerk Bayerns, die Weiß-Mühle, die Forstgeräte Unterreiner als große Betriebe, sowie die B 20, Teile der B 12 und die PAN 26 und 25 zu betreuen." Die Kosten für das Gefährt belaufen sich auf 283 000 Euro, wobei der Staat 53 000 Euro zuschoss und die Feuerwehr Buch selber 31 000 Euro aufbrachte. Den Löwenanteil trug die Gemeinde mit 199 000 Euro. Weitere 6500 Euro habe die Feuerwehr zusätzlich in die Ausrüstung investiert. Pfarrer Josef Kaiser führte die Fahrzeugweihe durch. Er betonte, dass "diejenigen, die mit diesem Fahrzeug unterwegs sind, meist gefährliche Einsätze zu bestehen haben. Deswegen wollen wir Gottes Segen für alle, die mit diesem Fahrzeug ausrücken müssen." Kommandant Georg Vorderobermeier hielt einen ausführlichen Rückblick auf die Zeit der Beschaffung. 2008 ist der Antrag an die Gemeinde gerichtet worden. Es folgten zahlreiche Fahrzeugbesichtigungen bei anderen Wehren und bei diversen Herstellern, die Fachmesse "Roter Hahn" in Leipzig ist besucht worden, ehe man sich nach langer Abwägung für ein Fahrzeug des Herstellers MAN mit dem Aufbau der Fa. Schlingmann entschied. Auch am Feuerwehrhaus haben sich Änderungen nach dem Kauf ergeben. So wurde eine neue Heizung eingebaut, das Einfahrtor getauscht und eine Abgasabsaugung installiert. Seinen Dank richtete er an Andreas Neuleitner und Markus Deser, "die sich während der Beschaffungszeit weit über das normale Maß hinaus engagiert haben". Um den Verbleib des alten LF 8 habe man sich für das größte Feuerwehrmuseum Deutschlands entschieden, das zuletzt in Waldkraiburg aufgebaut worden ist. Symbolisch wurden dem dortigen Leiter, Harald Stanko, die Schlüssel überreicht. Auch die Ehrengäste sprachen Grußworte. Kreisbrandrat Hans Prex: "Man hat hier gekriegt, was man gewollt hat. Es ist eine Ausrüstung eingebaut, die für unsere Gegend angepasst ist." Vize-Landrätin Edeltraud Plattner meinte: "Die beste Ausrüstung kann nur so gut sein, wie die Frauen und Männer damit umgehen können." Sie appellierte deswegen, dass die Übungsabende ernst- und wahrgenommen würden. MdL Reserl Sem fragte gleich einmal nach, ob der Zuschuss vom Freistaat schon überwiesen sei. Dies wurde ihr bestätigt. Für sie ist "die Mannschaft das A und die Ausrüstung das O, das dahinter steckt". Sie warf ein: "Wenn wir eine Berufs-Feuerwehr einführen müssten, wäre dies nie zu bezahlen." Mit einem Statistikwert ließ sie aufhorchen: "Alle drei Minuten wird in Bayern die Feuerwehr zu Hilfe gerufen." Stammhams Bürgermeister Franz Lehner drückte seine Verbundenheit mit der Feuerwehr Buch aus, weil deren Mitglieder der dortigen Pfarrei angehören und bei allen Festen dabei sind. Angenehme Überraschungen hatten Herbert Willmerdinger für die Weiß-Mühle, Jürgen Martlmüller vom Weiß-Holzwerk und der 15-jährige Felix Unterreiner für die Forstgeräte Unterreiner mitgebracht. Mit Glückwünschen und Dankesworten überreichten sie jeweils einen Scheck über 1000 Euro an die Bucher Wehr. Seine Gedanken in Versform erzählte Stefan Redl über die fast perfekte Ausrüstung des neuen Wagens. Er erinnerte daran, dass während der 900-Jahr-Feier in Julbach "de Küh’ vom Schmidbauer Edi einen Wandertag gemacht haben". Umfangreich gestaltete sich die Suche nach den Ausreißern. Da hätte man gesehen, dass in dem Super-Auto doch nicht an alles gedacht worden ist. Damit überreichten die Jugendfeuerwehrler Seil, Blasrohr, Stecken und andere "wichtige" Utensilien für die erfolgreiche "Kühe- und Kälber-Jagd".
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