Freiwillige Feuerwehr Buch
30. September 2014 Gasthaus in Flammen: Aber nur scheinbar
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Der Herbst bringt die Feuerwehren im Inntal immer wieder zusammen zur großen gemeinsamen Übung. Diesmal war die FFW Buch mit der Ausrichtung beauftragt. Vier weitere Wehren haben bei dem angenommenen Unglück mitgeholfen. Um 19 Uhr heulten die Sirenen in Buch, Julbach, Kirchdorf und Seibersdorf, ausgelöst von der integrierten Leitstelle (ILS) in Passau. Von dort wurde über die ILS Traunstein, wie im Alarmplan vorgegeben, die Nachbarwehr aus dem oberbayerischen Stammham alarmiert. Binnen kurzer Zeit war die Bucher Wehr vor Ort. Brandobjekt: Tanzlokal Deser. Angenommene Lage: Brand mit starker Rauchentwicklung in der Wirtschaft; einige Gäste werden noch vermisst. Nach und nach trafen die alarmierten Kräfte ein. Innerhalb kurzer Zeit wurden Schlauchleitungen ausgelegt, Verteiler gesetzt, die Atemschutzträger einsatzbereit gemacht, die Brandstelle abgesichert, der Verkehr umgeleitet und Wasser von zwei Seiten herangeführt. Während draußen die Gebäude mit Wasser abgeschirmt wurden, machte sich der Angriffstrupp bereit. Vorsichtig wurde die Eingangstüre geöffnet und dann ging es durch dichten Rauch in das Lokal. Kaum war die Hand vor Augen zu sehen. Meter um Meter suchten die Atemschutzträger alles ab. Immer wieder stießen sie auf Verunglückte, die "bewusstlos" sofort ins Freie transportiert wurden. Wenig später waren ausnahmslos alle Opfer gerettet. Nachdem die Brände gelöscht waren, kamen die Hochleistungslüfter zum Einsatz und die Gasträume waren bald wieder rauchfrei. Es waren gerade einmal 28 Minuten vergangen, vom Eindringen in das Brandobjekt und der Rettung der letzten fehlenden Person. Nach dem Aufräumen ging es in das "Brandobjekt" zur Übungsbesprechung. Kommandant Georg Vorderobermeier begrüßte die 104 Aktiven dieses Manövers. Ihn freute besonders, dass die Bürgermeister Elmar Buchbauer von Julbach, Kirchdorfs Bürgermeister Hans Springer und sein Vize Walter Unterhuber gekommen waren. Kirchdorfs 3. Bürgermeister Jürgen Brodschelm war als Feuerwehrmann im Einsatz. Als Beobachter fungierten KBI Helmut Niederhauser und KBM Manfred Deser. Vorderobermeier erläuterte detailliert den Übungsverlauf und wo die einzelnen Wehren mit welchen Aufgaben eingesetzt waren. Was vielleicht künftig noch besser oder effektiver gemacht werden könnte, referierte Niederhauser. Sein Fazit: "Die Übung ist gut abgelaufen."
PNP Bericht vom 10.Oktober 2014 von Alfons Jäger
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